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Fleischige oder knöcherne Nase – was bedeutet das für die Nasen-OP?

01.11.20221 Min. Lesezeit

Chirurgen und Patienten unterscheiden oft zwischen „fleischigen“ und „knöchernen“ Nasen. Diese Einteilung ist keine wissenschaftliche Klassifikation, hilft aber bei der Kommunikation. Der wichtigste Unterschied ist die Dicke der Nasenhaut.

Knöcherne Nase

Knöcherne Nasen haben eine dünne Haut und wenig Fettgewebe. Typisch sind ein ausgeprägter Höcker, ein langer Nasenrücken oder Unebenheiten, oft auch Asymmetrien nach Verletzungen. Sie lassen sich leichter verkleinern und präzise formen. Wegen der dünnen Haut zeichnen sich aber kleinste Unregelmäßigkeiten ab – Präzision ist entscheidend.

Fleischige Nase

Fleischige Nasen sind von dicker Haut bedeckt, die Spitze ist oft breit und rund. Sie sind formbarer, aber schwieriger deutlich zu verkleinern: Die dicke Haut „schrumpft“ nur begrenzt, und Schwellungen halten länger an – das Endergebnis zeigt sich häufig erst nach 12–18 Monaten. Chirurgen arbeiten hier oft mit Knorpelstützen, um eine definierte Spitze zu erreichen.

Was bedeutet das für Sie?

  • Ein erfahrener Chirurg passt die Technik an Ihren Hauttyp an.
  • Bei dicker Haut sind sehr feine, „puppenhafte“ Nasen meist nicht realistisch.
  • Gleichzeitig wird oft die Nasenscheidewand korrigiert, damit die Atmung nicht leidet.
  • Schauen Sie sich Vorher-Nachher-Bilder von Patienten mit ähnlicher Haut an.

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