Was ist eine Nasenschiene und wofür braucht man sie?
Wer eine Nasenkorrektur (Rhinoplastik) plant, hört früher oder später von der Nasenschiene. Sie ist ein Hilfsmittel aus Kunststoff, Silikon oder Aluminium, das nach der Operation innen oder außen an der Nase angebracht wird. Die Schiene schützt die Nase und hält Knochen und Knorpel in der neuen Position, bis sie stabil verheilt sind. Sie ist vorübergehend und schmerzt in der Regel nicht.
Arten von Nasenschienen
Innere Nasenschiene
Innere Schienen werden vor allem nach einer Korrektur der Nasenscheidewand (Septumplastik) eingesetzt. Zwei weiche, flexible Plättchen werden in die Nasenlöcher eingelegt und stützen die Scheidewand.
Äußere Nasenschiene
Die häufigere Variante: Ein Pflaster- oder Gipsverband mit einer festen Platte aus Kunststoff oder Metall wird auf den Nasenrücken geklebt. Er fixiert die neue Form in der empfindlichen ersten Heilungsphase.
Vorteile einer Nasenschiene
- Stabilisiert die Nasenscheidewand in der richtigen Position
- bewahrt die neue Form der Nase, während Knochen und Knorpel heilen
- schützt vor Stößen und Verletzungen
- verringert Schwellungen durch sanften Druck
- reduziert Blutergüsse und Nachblutungen
Wie lange trägt man die Schiene?
Eine äußere Schiene bleibt meist 7–10 Tage, innere Schienen werden oft nach wenigen Tagen bis einer Woche entfernt – je nach Eingriff und Anweisung des Chirurgen. Die Entfernung erfolgt beim Kontrolltermin und ist in der Regel schnell und kaum unangenehm.
Tipps für die Zeit mit Schiene
- Schiene trocken halten und nicht selbst entfernen
- mit erhöhtem Kopf schlafen
- nicht schnäuzen und Brillen möglichst vermeiden
- bei starken Schmerzen, Fieber oder anhaltender Blutung den Arzt kontaktieren